Prognosesoftware

Sie kriegen einen Telefonanruf von Ihrem wichtigsten Kunden. Sie wollen gerne ein Produkt bei Ihnen bestellen, welches sie nötig haben für eine wichtige Werbeaktion. Leider müssen Sie zum n-ten mal Ihren Kunden informieren, dass nicht genug Vorrat vorhanden ist. So etwas darf nicht mehr passieren, wenn Sie Umsatz und einen wichtigen Kunden nicht verlieren wollen. Aber, wann wissen Sie welche und wie viel von einem Produkt zu jedem Zeitpunkt erhältlich sein muss?

Es gibt viele Variablen, die die Schwankungen bei der Kundennachfrage bei spezifischen Produkten, erklären können. Leistungsfähige ERP Lösungen haben „Prognose“ Funktionalitäten, die diese Variablen identifizieren, so dass Sie im Voraus einschätzen können zu welchen Zeitpunkten sich die Nachfrage nach Produkten verändern kann. Große Vertreiber von Gütern aus allen Sektoren könnten mit dieser Funktionalität spektakuläre Resultate einholen. Idealerweise ist Prognose Teil Ihres Enterprise Resource Planning Systems. Nur dann kann der Einkauf und die Lagerverwaltung gut angepasst werden auf prognostizierbare Schwankungen der Kundennachfrage.

Sie können mit Prognose nicht nur Lieferprobleme mit wichtigen (und auch weniger wichtigen) Kunden verhindern. Es ist eine unverzichtbare Komponente, um Ihr Lager so effizient wie möglich zu betreiben. Wenn Sie diese Information mit Ihren Lieferanten teilen, dann können Sie auch dafür sorgen, dass zu richtigen Zeitpunkten die richtigen Produkte lieferbar sind.

Prognosesoftware versucht die richtige „Formel“ für die Kundenachfrage zu finden. Die Variablen die einbezogen werden sind unter anderem:

Saisonfaktoren

Mit Saisonfaktoren meinen wir alle saisonalen Einflüsse innerhalb einer definierten Periode im Jahr, die den Verkauf von Produkten beeinflussen können. Dies sind also auch Festtage und halbjährliche Schlussverkäufe bei Konkurrenten.

Kundendaten

Nicht alle Schwankungen haben makroökonomische oder andere externe Gründe. Das Kaufverhalten von Kunden kann auch ein wichtiger Faktor bei der Kundenanalyse sein. Denken Sie hier an den Verkauf von komplementären Produkten. Kauft ein Kunde einen neuen Spielcomputer, wie eine Playstation? Dann können Sie annehmen, dass die Frage nach zugehörigen Spielen in naher Zukunft zunehmen wird.

Historische Daten

Prognosen sind schwer zu machen ohne historische Daten. Sie können selber angeben welche Zeiträume Sie für die Prognosen gebrauchen möchten. Je aktueller die historischen Daten, desto aussagekräftiger werden die Prognosen. Sorgen Sie also dafür, dass Sie nicht allzu alte Daten verwenden. Verwendung von Daten, die 2 bis maximal 5 Jahre alt sind, ist hier anzuraten.

Prognosen von Lieferanten

Die historischen Daten von Lieferanten liefern oft interessante Einsichten, die Sie als Handelsunternehmen verwenden können. Dies kann ein ERP von alleine nicht erzeugen, aber es ist sicherlich wichtige Information für die Prognosen in Ihrem Betrieb. Wenn Sie diese Information verwenden wollen, dann müssen Sie diese Daten selber einführen.

Selbstlernende Prognosen

Jedes Mal wenn eine Prognose generiert wird, untersucht das ERP System verschiedene statistische Prognosemethoden. An Hand dieser überprüft das ERP welches von den verschiedenen Prognosemethoden am besten zu den historischen Gegebenheiten passt. Es wählt dann diese Prognose, um die zukünftige Nachfrage vorherzusagen.

Noch ein paar Tipps beim gebrauch von Prognose

Messe die Prognose und beurteile die Zuverlässigkeit

Zu dem Zeitpunkt wo alle Prognosevariablen eingeführt wurden, ist es wieder Zeit diese zu überprüfen. Die Faktoren, die einbezogen werden müssen für die Prognose, verändern sich kontinuierlich. Es ist dann auch notwendig diese Variablen kontinuierlich aktuell zu halten. Sorgen Sie nach der Prognose dafür, dass Sie diese evaluieren und ob die Prognose tatsächliche eine gute Prognose war und ob das Prognostizierte tatsächlich stattgefunden hat.

Beachten Sie externe Einflüsse

Die Konjunktur, Verfügbarkeit von Rohstoffen, Desaster, der Eintritt eines großen Konkurrenten, usw. Dies sind alles externe Faktoren, die für einen Bruch in Trends sorgen können. Obwohl Prognosesoftware extrem robust sein kann, ist es nicht immer möglich mit allen Faktoren zu rechnen. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Sie so viel relevante Information in das ERP System einführen wie möglich. Sollte die Software mit diesen Informationen jedoch nichts anfangen können, dann merken Sie sich, dass Prognosen vielleicht zu positiv oder zu negativ ausfallen könnten.

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